
Aktuell: Das neue Buch für arbeitstätige, stillende Mütter ist auf dem Markt:
Stillen, Job und Family mit einem Vorwort von Barbara Schmid-Federer La Leche League Schweiz konnte das Buch Stillen "Job und Family" im Rahmen der FamExpo 2008 dem Publikum übergeben.
Das Thema Stillen und Arbeiten ist auch in unseren Breitengraden etwas, das junge Mütter zunehmend beschäftigt. Die Taufpatinnen Frau Kathrin Regli, Präsidentin La Leche League Schweiz, Frau Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin, Frau Kathrin Reinli, Helsana und Frau Birgitta Locher, Co-Geschäftsführerin der Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens zeigten dies in ihren Ansprachen deutlich auf.
Das Buch konnte dank der Unterstützung vom Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Helsana Versicherungen, der La Leche League Region Zürich, sowie den Sponsoren Anita Corsa Nova in Sursee, Medela AG in Baar, Weleda AG in Arlesheim und MigrosKulturprozent realisiert werden. Neben Anregungen und Infomationen z.B. zur externen Familienbetreuung oder zur Gewinnung und Handhabung von Muttermilch runden Hinweise zum Mutterschaftsgesetz und Erfahrungsberichte die Lektüre ab. _________________________________________________________________________________________________
20 Minuten, 18. März 2008
Stillkleber erobert die Schweiz
Der Stillkleber des Zürcher Apothekerverbands erobert die Schweiz. Nach der Debatte um stillende Mütter in Restaurants wurde dieser vom Zürcher Apothekerverband und von Nationalrätin Barbara Schmid-Federer kreiert. 80 Zürcher Apotheken und zwei Restaurants haben den Sticker mittlerweile an der Eingangstüre angebracht. PharmaSuisse habe das Thema nun auf nationaler Ebene aufgegriffen. ________________________________________________________________________________________________
| | | Zürichsee Zeitung, rechtes Ufer, 20. Oktober 2007 | | | | | Stillkleber können kostenlos bestellt werden bei: info@avkz.ch | | | _________________________________________________________________ | |
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| | 20 Minuten, 11. September 2007 | | | | _________________________________________________________________ | |  | | Tages-Anzeiger, rechtes Ufer, 12. September 2007 | | _______________________________________________________________ | | 
| | | | | Zürichsee Zeitung, 29. September 2007
| | Blick; 16.06.2008
In Grossbritannien erkämpfen sich Mütter das Recht auf öffentliches Stillen
Ein nackter, wohlgeformter Busen - wer will sich schon daran stören? Niemand.
Das kann sich schlagartig ändern, wenn die Brust im Bus, Tram oder Restaurant zum Stillen des Babys entblösst wird.
Stillende Mütter in der Öffentlichkeit - noch immer ein Ärgernis für viele. In Grossbritannien ist es sogar verboten - bis jetzt noch.
Ausgerechnet das Zusammentreffen einer stillenden Mutter aus Fleisch und Blut und einer stillenden Göttin bringt dieses Verbot jetzt zu Fall. Eine Frau sass mit ihrem Säugling in der Londoner National Gallery und gab ihrem Kleinen die Brust.
Dabei stillte die Mutter nicht vor irgendeinem Bild, sondern vor dem Gemälde «Die Entstehung der Milchstrasse» des venezianischen Malers Tintoretto. Auf dem Bild hält Zeus den Säugling Herkules an die Brust der stehenden, nackten römischen Göttin.
Der Museumswächter fand: Eine gemalte nackte Brust an der Wand ist okay, eine reale nackte Brust auf der Sitzbank daneben - das geht zu weit. Der Wärter wies die Frau weg.
Der Vorfall fand den Weg in die Medien, empörte Frauengruppen formierten sich. Mit Wirkung: Das britische Parlament will noch dieses Jahr das Stillen in der Öffentlichkeit erlauben.
«In der Schweiz sind wir von einem solchen Recht weit enfernt», sagt Verena Marchand, Ausbildungsleiterin der Still- und Laktationsberaterinnen des Berufsverbands Schweizerischer Stillberaterinnen. Und sie verweist auf Fälle, die in letzter Zeit passierten: «Stillende Frauen werden aus Restaurants oder aus Umkleidekabinen geworfen.»
Das Dilemma: Entweder nervt das schreiende Kind die Umwelt oder die Mutter stillt das Kind und stösst so manchen unfreiwilligen Zuschauer vor den Kopf.
Verena Marchand fordert Toleranz: «Es ist deshalb wichtig, beide Seiten zu sehen. Frauen können sich auch bemühen, in diskreter Weise zu stillen. Dann fühlen sich automatisch viel weniger Zuschauer gestört.» | | 18. Juni 2008 / Barbara Schmid-Federer |
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