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Die Schweiz hat die Energiewende verdient

Umweltraiting: Wer hat wie abgestimmt im Nationalrat 

Alpeninitiative: Wer wird für den Nationalrat empfohlen

Investitionen in Energieeffizienz und die Förderung Erneuerbarer Energien liegen mir sehr am Herzen.

Aus diesem Grund bin ich Mitglied von:

Pro Natura, Greina Stiftung (*), Zürich Erneuerbar und Blue Tech

Auch eine nachhaltige Marktwirtschaft ist ein Anliegen von mir.

Deshalb engagiere ich mich bei Swisscleantech.


Meine Meinung zur Atom-Debatte:

Ich stehe ein für einen schrittweisen, geordneten Austritt aus der Kernenergie. Der weitere Bau von Kernkraftwerken ist nicht zielführend. Für die bestehenden Kernkraftwerke wird die Laufzeit vorsichtig einzuschätzen sein, in Übereinstimmung mit der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen, die mit Nachdruck voranzutreiben ist. Das dabei gewonnene Knowhow erachte ich durchwegs als gewinnbringend für unsere zukünftige Wirtschaftskraft.


*Die Greina Stiftung (SGS) engagiert sich für eine umweltfreundliche Energiepolitik. Mit konkreten Projekten und Studien, wie z.B. die neue SGS-Energie-Studie Solar 91 oder Schweizer Solarpreis, hilft die SGS, neue Wege zur effizienteren Nutzung unseres Energiepotentials und zur umweltfreundlichen Energieerzeugung aufzuzeigen und die Energie 2000 zu fördern. Sie setzt sich für erneuerbare Energieträger und insbesondere für die Nutzung der Sonnenenergie ein. Die SGS verleiht mit diesen Aktivitäten jenem Volkswillen Nachdruck, der mit der Annahme des Energieartikels im September 1990 oder des eidg. Gewässerschutzgesetzes 1992 zum Ausdruck kam. 1993 und 1994 hat sich die SGS sehr stark für das Zustandekommen der Solar- und Energie-Umwelt-Initiativen eingesetzt. Für diese Initiativen erreichte die SGS von allen schweizerischen Natur und Umweltschutzorganisationen die höchste Unterschriftenzahl.




Der nächste Blue Tech Event findet im September 2011 statt.


Aus dem Archiv:

6. Juli 2009: Elektrogeräte: Es tut sich was!

19. März 2009: Gebäudesanierung gezielt fördern:

Der heutige Entscheid des Nationalrates für eine Teilzweckbindung der CO2 Abgabe für energetisch wirksame Massnahmen im Gebäudebereich ist ein klares Zeichnen für eine nachhaltig und pragmatisch angelegte Klimapolitik. Dafür hat sich die CVP-EVP-glp Fraktion klar eingesetzt. "Das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie in der Frage der CO2-Problematik ist sehr wichtig, diese Teilzweckbindung ist gezielt ein Instrument dafür" sagt Nationalrat Ruedi Lustenberger.

Die Vorlage beinhaltet, dass ein Drittel des CO2-Abgabeertrages, höchstens aber 200 Millionen Franken pro Jahr, für Massnahmen zur Verminderung der CO2-Emmissionen bei Gebäuden einzusetzen sind. Auf diese Weise werde diese mit geringerem oder sogar ohne Einsatz fossiler Brennstoffe effizient beheizt und betrieben. Zudem wird ein Teilbetrag von höchstens 40 Millionen Franken zur Förderung der erneuerbaren Energien im Gebäudebereich verwendet. Diese Finanzhilfen sind auf 10 Jahren befristet.  

"Der Klimawandel verschärft sich schleichend, auch wenn die Medien darüber fast nicht mehr berichten. Der Gebäudesektor ist einer der wichtigsten Sektoren bezüglich Energieverbrauchs, und der Handlungsbedarf ist unbestritten. Die Investitionen haben einen direkten Nutzen für das Klima. Dazu bleibt dieses Geld weitgehend beim Schweizer Gewerbe und in der Schweizer Wirtschaft und generiert oder erhält dort hochwertige Arbeitsplätze, " kommentiert  Martin Bäumle, Nationalrat der glp.

CVP/EVP/glp-Fraktion Nationalrat
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Blue-Tech: Marktplatz für effiziente Energielösungen.
17.-19. September 2009 im Technopark.


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Auch Männedorf als «Energiestadt»

Die CVP-Männedorf befasst sich mit dem effizienten Umgang mit Energie. Eine Initiative soll Motivation geben zur Erlangung des Labels «Energiestadt».

Am seinerzeitigen Stand der Parteien am Männedorffäscht 2008 konnten sich die Festbesucherinnen und -besucher zu ihren aktuellen Sorgen und Ideen zu Männedorf äussern. Durch Platzieren von Plastikrondellen auf verschiedenen Stapeln, die jeweils ein Thema repräsentierten, konnten sie eine Stimme abgeben. Das Thema «Energie» war unter den ersten drei Themen zu finden. Die CVP-Männedorf nimmt diese Meinungsäusserung des Volkes ernst und befasst sich deshalb intensiv mit diesem Thema.

Der traditionelle und an und für sich gesellige Neujahrs-Apéro der CVP-Männedorf stand auch unter dem Motto «Energie» und wurde mit einem interessanten Vortrag und einer Besichtigung eingeleitet. Claude Ruedin hat für den Erweiterungsbau und die Sanierung seiner privaten Liegenschaft in Männedorf die Möglichkeit genutzt, energiesparende Komponenten einzusetzen. In seinem Vortrag erklärte er den Parteifreunden, dass es vor allem auf entsprechende Konzepte ankommt. Wenn alle Elemente zusammenpassen, kommt der Nutzen voll zum Tragen. Wenn dies der Fall ist, wird Energie gespart, und der Komfort in den Räumen steigt.

Ein Bündel von Massnahmen

Durch die Ausrichtung der Fenster und einem entsprechenden Vordach wird zum Beispiel die direkte Einstrahlung der Sonne optimal genutzt. Im Sommer, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, spendet das Vordach Schatten, und der Raum wärmt sich nicht auf. Dieser Effekt wird durch die grünen Kletterpflanzen vor dem Fenster noch verstärkt. Im Winter, wenn die Sonne in tieferen Bahnen über die Region zieht und deshalb flacher auf die Fenster scheint, können die Strahlen ungehindert durch die laublosen Pflanzen hindurch den ganzen Raum durchfluten und aufwärmen. Durch die kontrollierte Wohnraumlüftung werden einerseits die Abwärme genutzt und anderseits die Wohnräume mit Frischluft versorgt. Die Fenster können geschlossen bleiben. Weiter ist das Gebäude mit Sonnenkollektoren zur Gewinnung von Wärme und Strom ausgerüstet. Sowohl die Heizung als auch die Isolation des Gebäudes sind innovativ.

Ein Tank und entsprechende Filteranlagen zur Wiederverwendung von Regenwasser, das von den Dachflächen gesammelt wird, ergänzen das Gesamtsystem. Damit kann ein grosser Teil des Frischwassers gespart werden. Claude Ruedin wird auch weiter an seinem Haus optimieren und mögliche Verbesserungen anbringen. Durch äussere Einschränkungen und Vorschriften kann nicht immer das energietechnische Optimum realisiert werden. Das Beispiel der Liegenschaft von Claude Ruedin zeigt aber, wie schon mit kleinen Kompromissen grosse Einsparungen realisiert werden können. Ausserdem ist die Sicht auf die Schulhäuser und die alte Bausubstanz des bestehenden Wohnhauses erhalten geblieben.

Die technischen Installationen und die Bauten können vom lokalen Gewerbe ausgeführt werden. Dort liegt dem einheimischen Handwerk sicher eine zukunftsträchtige Sparte offen. Wenn man sich in diesem Bereich jedoch hervorheben will, bedingt dies eine weitgehende Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten, denn nur wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, kann alles funktionieren und den erwünschten Effekt erzielen. Die CVP hofft, dass diese Zusammenarbeit unter den lokalen Anbietern in der Zukunft vermehrt spielen wird.

Klare Massnahmen

Die CVP-Männedorf will ausserdem eine allgemeine Ausrichtung der Entscheide in der Gemeinde zum effizienten Umgang mit der Energie forcieren. Ein Mittel dazu ist das Label «Energiestadt». Die Erlangung und die Erhaltung des Labels verlangt klare und nachweisbare Massnahmen und Konzepte. Die CVP wird den Gemeinderat von Männedorf über eine Initiative zur Erlangung des Labels motivieren. Das Thema effiziente Verwendung von Energie kann aber nicht nur beim Bau und dem Betrieb von Gebäuden zum Energiesparen verhelfen, die Bestrebungen müssen auch auf das weite Feld der Mobilität ausgerichtet werden.

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19. September 2011 / Barbara Schmid-Federer