Seit 1994 vergibt die IGFM Schweiz jährlich den schweizerischen Menschenrechtspreis. Dieser hat zum Ziel, Menschen und Aktionen auszuzeichnen, die den Frieden und die menschliche Sicherheit unterstützen und fördern. Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern finden sich u.a. der Dalai Lama, Cornelio Sommaruga, Tim Guldimann, die „Chaîne du Bonheur“, Adolg Ogi, eine Gruppe der „1000 Frauen für den Frieden“ (Anni Lanz, Elisabeth Ducrey Wagner, Elisabeth Neuenschwander, Irene Rodriguez und Marianne Spiller) und Dick Marty. Im Jahr 2008 wurde der Preis Almir Narayamoga Surui vergeben. Dies in Würdigung seines Kampfes für den Schutz seiner amazonischen Volksgruppe der Surui und deren Lebensraum im Urwald Amazoniens.
28. Oktober 2010:
Menschenrechtspreis 2010Bern. Der diesjährige schweizerische Menschenrechtspreis geht an eine Organisation, die sich für den Frieden im Nahen Osten einsetzt. Die Mitglieder von «parents circle - families forum» vereinigen trauernde Angehörige von getöteten Israeli und Palästinensern. Seit einigen Jahren arbeite die Organisation intensiv und überzeugt für den Frieden, schreibt die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in einer Mitteilung von gestern. (sda)